Kalender

 

Jahresübersicht 2006:


Epiphaniaswoche Heiligkreuztal 01.-06. Januar

Alpirsbacher Invokavit Benz 3. - 5. März
Osterwoche Bursfelde 17.-22. April
Sommerwoche I Gernrode 15.-23. Juli
Sommerwoche II Blaubeuren 6.-12. August
Herbstwoche Loccum 2. - 7. Oktober
Alpirsbacher Advent Benz 1. - 3. Dezember

 

Gerne weisen wir auf die Angebote von Kantor Bernd Ebener hin. Insbesondere seine Wochenenden, die gerade auch für Anfänger/innen besonders geeignet sind.
Das komplette Jahresprogramm 2006/2007 können Sie hier herunterladen!

 

 

  2006 - 2007 - 2008
  

Epiphaniaswoche: 1. - 6. Januar 2006 Heiligkreuztal
 

Seit 1976 finden Epiphaniaswochen der Kirchlichen Arbeit Alpirsbach in der ökumenisch aufgeschlossenen Atmosphäre des Klosters Heiligkreuztal nahe Riedlingen/Donau statt. Im 13. Jahrhundert schlos­sen sich Beginen dieser Gegend der von Viteaux in Frankreich ausgehenden Reformbewegung an, nahmen die große Mönchsregel des Hl. Benedikt von Nursia an und wurden Zisterzienserinnen. Im Zuge der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgelöst und ist in großen Teilen verfallen. Seit den 70er Jahren hat die Stefanus-Gemeinschaft im Geiste des Zweiten Vatikani­schen Konzils eine Bildungsstätte in der Klosteranlage errichtet und diese mit großem Einsatz Stück um Stück wiederhergestellt. Die westliche Chorempore, der Frauenchor, ist Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde. So ist die Klosterkirche in Heiligkreuztal eine Simultankirche.

Einen Bericht über diese Woche finden Sie hier.

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Alpirsbacher Invokavit: 3. - 5. März 2006 in Benz / Usedom
 

Einen Bericht über diese Woche finden Sie hier.

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Osterwoche 17. - 22. April 2006 Bursfelde/Weser 

 
 

 

Einen Bericht über diese Woche finden Sie hier.

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Sommerwoche I 15. - 23. Juli 2006 Gernrode
 

Einen Bericht über diese Woche finden Sie hier.

Die viel besuchte Gernröder Stiftskirche St. Cyriakus ist das einzige nahezu unveränderte Bauwerk aus ottonischer Zeit in Nord- und Mitteleuropa.  Markgraf Gero ließ die Kirche 961 nach dem Tod seiner beiden Söhne errichten. Das weltliche Kanonissenstift wurde später zur Reichsabtei erklärt. Ein Kanonissenstift war eine Gemeinschaft unverheirateter Töchter hochadliger Familien, die hier ein gottgefälliges Leben führen wollten. Ein Stift ist klar von einem Kloster abzugrenzen. Der Begriff "weltlich" im Namen ist als Gegensatz zu "klösterlich" zu verstehen, nicht zu "kirchlich", wie man es heute verstehen würde. Die Kanonissen (später auch als Stiftsdamen bezeichnet) legten keine Gelübde ab und konnten deshalb das Stift auch jederzeit wieder verlassen. 

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Sommerwoche II 6. - 12. August 2006 Blaubeuren
 

Die zweite, traditionell in Württemberg beheimatete Sommerwoche findet in diesem Jahr wieder in Blaubeuren statt, und zwar vom 6. bis 12. August. Die Brüder Sigiboto von Ruck, Anselm und Hugo, Pfalzgrafen von Tübingen, stifteten um 1080 in Eglsee bei Feldstetten ein Kloster, das bereits 1085 an den Blautopf verlegt und mit Mönchen aus dem Kloster Hirsau besiedelt wurde. Der Blautopf ist die Quelle im Prallhang einer von der Ur-Donau geschaffenen Flussschlinge mit der in ganz Deutschland reichsten Schüttung von maximal 26 200 l/s und einem Einzugsbereich von rd. 150 km². Eduard Mörike hat dem Blautopf im Märchen von der schönen Lau ein bleibendes Denkmal gesetzt. Reiche Güterschenkungen Ende des 14. Jahrhunderts und die Einführung der Melker Klosterreform 1451 führten das Kloster zu materieller und geistlicher Blüte, die sich in einer regen Bautätigkeit zwischen 1466 und 1501 niederschlug. Der Chor ist im originalen Zustand erhalten. Der nahezu unversehrt erhalten gebliebene Hochaltar ist ein spätgotisches Kunstwerk von Weltrang, geschnitzt in der Werkstatt des Michael Erhart unter Beteiligung seines Sohnes Gregor (gest. vor 1540). Das eichene Chorgestühl mit großem figürlichem Reichtum 1493 in der Werkstatt Jörg Syrlins d.J. entstanden,  umschließt den Chorraum in zwei Reihen mit 66 Plätzen auf drei Seiten. Unser Konvent feiert Stundengebete und Messe in diesem Gestühl mit Prophetenbüsten über den Wangen der vorderen Sitzblöcke, phantasievollen Drolerien auf den Knäufen der Stuhlwangen und den Miserikordien.

Studium und Singübungen finden im nur wenige Schritte entfernten, so geräumigen wie gemütlichen  Evangelischen Gemeindehaus statt; dort werden auch die Mahlzeiten eingenommen. Die Unterbringung erfolgt, wenn man keine großen Ansprüche an Komfort stellt, total preisgünstig im Evangelisch-theologischen Seminar in den Klosterräumen, andernfalls in diversen Gasthöfen und Hotels. Auch Privatunterkünfte können vermittelt werden.

Die Kosten für die Woche mit Verpflegung, aber ohne Unterbringung sind 180.- Euro.  Bei Unterbringung im Ev.-theol. Seminar (Einzelzimmer, jedoch gemeinsamer Waschraum; Bettzeug bzw. Schlafsack ist mitzubringen) oder in Privatquartieren kommen dazu € 40,-. Für Hotelunterkunft muss man mit ca. € 40,- pro Nacht rechnen. 

Kantoren: Stiftskantor i.R. Rudolf Rienau, Loccum / KMD Hans-Dieter Schlosser, Stiefenhofen.

Studium: Prof.Dr. Christoph Bizer, Thema: "Der Tailfinger Kirchenstreit"

 

Anmeldung - bis spätestens 15. Juni: 

KMD Hans-Dieter Schlosser

Mittelhofen 21

88167 Stiefenhofen

Tel. 08384 - 604

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Herbstwoche 2. - 7. Oktober 2006 Loccum
 

Die Herbstwoche findet vom 2. bis zum 7. Oktober wieder im Kloster Loccum statt. Die ehemalige Zisterzienserabtei Loccum ist 1592 fast unauffällig evangelisch geworden. Die Mönche blieben einfach da und gingen weiter den Geschäften des Reichsstiftes nach. Mit der Zeit wurden statt der Mönche junge Theologen aufgenommen, die auf eine Pfarrstelle warteten. Daraus wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Predigerseminar, und so ist es bis heute geblieben. Acht herausragende Geistliche der hannoverschen Landeskirche bilden den Konvent des Klosters, Abt ist der ehemalige Landesbischof D. Horst Hirschler. Unser Alpirsbacher Konvent wird im Predigerseminar zu Gast sein und in der 1277 geweihten spätromanischen Kirche die Stundengebete und die Messe singen.

Die Woche wird wie vor drei Jahren wieder in Kooperation mit dem Pastoralkolleg der Hannoverschen Landeskirche durchgeführt, was sich außerordentlich bewährt hat.

Diese Woche wird gemeinsam mit dem Pastoralkolleg der Hannoverschen Landeskirche veranstaltet, die Zahl der Plätze ist deshalb begrenzt.

Die Kosten betragen mit Unterkunft und Verpflegung 150,- €uro, für PastorInnen und KantorInnen der Hannoverschen Landeskirche und entsprechende Emeriti 60,- €uro. 

Kantoren: Stiftskantor i.R. Rudolf Rienau, Loccum

Studium: Rektor Wiegand Wagner, Thema: Weisheit in Israel und Pädagogik heute“

Die Woche ist ausgebucht. 
Ob evt. ein Platz auf der Warteliste frei ist, erfahren Sie beim:

 

Pastoralkolleg der Ev.-luth.Landeskirche Hannover, 

Postfach 2159, 

31545 Rehburg-Loccum, 

Tel. 05766/81-125, Fax 05766/81-900.

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Alpirsbacher Advent 1. - 3. Dezember 2006 in Benz / Usedom
Mit dem "Alpirsbacher Advent" knüpfen wir  an frühere Kurzangebote an, die gern wahrgenommen wurden. Der Beginn der Adventszeit erscheint besonders geeignet für eine konzentrierte Begehung im Sinne des benediktinischen "ora et labora" ("bete und arbeite"), das unsere Kirchliche Arbeit Alpirsbach kennzeichnet. 

In der St. Petri Kirche, die auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, werden wir, beginnend am Freitag um 16 Uhr mit der Vesper-Vorbereitung, endend mit Messe und Reisesegen am Sonntag Mittag, zwei Gregorianische Tage mit Stundengebeten, Studium und Singübungen gestalten. Der Ort Benz ist traumhaft schön am Schmollensee gelegen und in der unberührten, weitläufigen Natur des Usedomer Küstenhinterlandes ein ausdrucksstarker Anziehungspunkt für Besucher.

Anmeldung:

Evgl. Pfarramt Benz

17429 Benz

Tel. 038 379 / 20365

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Weihnachtswoche in Benz / Usedom

Weihnachtswoche

Vor wenigen Tagen erhielt ich die traurige Nachricht, dass uns die Villa „Stella Maris“ in Heringsdorf endgültig auch in Zukunft nicht mehr zur Verfügung steht. Die für unsere Konzeption einer Familienwoche notwendigen Bedingungen, die in „Stella Maris“ idealer kaum sein konnten, sind damit dort nicht mehr gegeben. Wir beginnen nun nach einer guten Alternative zu suchen, doch wollen wir dies ohne Druck tun. „Stella Maris“ hat eben in vielerlei Hinsicht Maßstäbe gesetzt. In der Konsequenz können wir momentan jedenfalls leider keine Neuauflage einer Weihnachtswoche anbieten. Über Hinweise auf externe Möglichkeiten – wie etwa zur Fastenwoche – sind wir dankbar.

 

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